Wie ich Gott gefunden habe

“Wir können Gott vergessen, aber Gott vergisst uns nicht.”

Gott in meiner Kindheit

Ich war kein überaus religiöser Mensch und ich dachte auch nicht das mir dadurch etwas fehlen würde. Auch meine Familie betrachtete die Religion nicht als wesentlichen Punkt in ihrem Leben, deswegen hatte ich mich mit dem Thema nie sonderlich beschäftigt. Klar, wir feierten in meiner Kindheit Weihnachten und Ostern, aber dabei ging es mehr um die Geschenke als um den Glauben.

Hätte man mich vor ein paar Jahren danach gefragt, ob ich an Gott glaube, ich hätte zwar mit Ja geantwortet aber wohl auch gemeint das der Herr sicher wichtigere Dinge zu tun hat als sich mit mir oder der Menschheit im Allgemeinen zu beschäftigen.

Wie ich Gott gefunden habe


Das änderte sich für mich im letzten Jahr als sich mein Leben von jetzt auf gleich verkomplizierte, ich haderte dadurch mit vielen Dingen, sei es mit mir und meinem Leben oder der Welt im Allgemeinen. Ich war in einer Abwärtsspirale und habe dies vor lauter Frust nicht einmal erkannt. Ich war einfach der Annahme, dass die Dinge einfach so sein müssen und ich habe es auch mangels besseren Wissens so hingenommen.


Ich hatte, man könnte sagen, eine Art Schleier vor den Augen und sah die Welt in einem tristen grau. Doch es änderte sich als ich auf die Kirche stieß und damit nach und nach den Glauben an Gott fand. 

Natürlich gab es Rückschläge aber das Samenkorn war gepflanzt und es war ein gutes, dass mit der Zeit und viel freundlicher Hilfe zu wachsen begann. (Alma 32-28)

Wie ich Gott gefunden habe

Gott vergisst uns nicht


Denn, obwohl ich in diesem Sinne Gott für eine lange Zeit vergessen oder für nicht wichtig abgetan hatte, so hat er mich doch nie vergessen. Denn Gott vergisst uns nicht, das weiß ich jetzt. Er möchte das wir zu ihm kommen, er möchte uns helfen, er möchte an unserer Seite sein. Denn er hat Freude an uns und möchte auch das wir Freude im Leben verspüren.

Gott ist mit uns

“Adam fiel damit Menschen sein können und Menschen sind damit sie Freude haben können (2 Nephi 2-25)”


Und ich, für meinen Teil, weiß nun das dies stimmt, denn ich fühle wieder Freude in mir und dass dieses Leben hier auf Erden einen Sinn hat. Einen Psalm, der sich mir eingeprägt hat, fasst dies gut zusammen.

“Wenn er strauchelt, stürzt er nicht völlig nieder, denn der Herr stützt ihm die Hand. (Psalm 37-24)”

Das Leben wird weiterhin nicht einfach sein, es wird immer wieder kleine und große Prüfungen bereithalten, das ist einfach der Lauf der Dinge. Aber mit Gott an unserer Seite können wir diese bestehen denn er wird immer zu uns stehen.

„Wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein?“ (Römer 8-31)

Wer ist Gott fuer mich

Thomas Keller

Thomas Keller kommt aus der Nähe von Ulm und ist erst kürzlich getauft worden. Er mag es in der Natur Fotos zu machen, Musik zu hören und Texte zu verfassen (auch wenn viele davon wohl nie gelesen werden). Auch mag er es so viel wie möglich über das wiederhergestellte Evangelium zu lernen und sich darüber zu unterhalten.

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