Wie man Mutlosigkeit überwindet

Mythos Nr. 1: Wir alle sind auf Erden, um immer glücklich zu sein.

Mythos Nr. 2: Wir erreichen das, was wir für unser Glück brauchen, sowieso nie, also lassen wir es besser gleich unversucht.

Beide Mythen führen zu Mutlosigkeit – also dem Gefühl, das sich einstellt, wenn man den eigenen Erwartungen nicht gerecht wird oder wenn man gar nichts erwartet und seinen Zustand einfach hinnimmt, wie er gerade ist. Mutlosigkeit wird häufig durch einen Misserfolg ausgelöst. Wer entmutigt ist, hält sich für einen geborenen Versager oder meint zumindest, nicht mithalten zu können, weil scheinbar nichts nach Plan läuft, selbst wenn man sein Allerbestes gegeben hat.

Doch Mutlosigkeit gehört zum Leben und kann sich sogar produktiv auswirken, wenn man damit umzugehen lernt. Hier sind zehn Anregungen, wie man Mutlosigkeit überwinden kann:

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1. Gesteh dir den Misserfolg ein und übernimm deinen Teil der Verantwortung.

Tatsächlich wird man manchmal durch höhere Gewalt aus der Bahn geworfen – aber in den meisten Fällen hätte man anders handeln können. Versuche, aus deinen Misserfolgen zu lernen.

2. Bete darüber.

Bete nicht unbedingt dafür, dass alles gut wird, damit du wieder glücklich bist, sondern bitte darum, dass du die Situation verstehst, daraus lernst und wieder eine positive Einstellung erlangst, damit du weitermachen kannst.

Wie betet man?

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3. Denke lösungsorientiert.

Sich zu sorgen ist kontraproduktiv. Versuche, deine Gedanken aus den emotional gesteuerten Gehirnarealen in die logisch denkenden zu befördern – also dorthin, wo du alle Mittel zur Verfügung hast, eine Lösung zu planen.

4. Bete nochmals.

Wenn du dir gut überlegt hast, wie du über die Mutlosigkeit hinwegkommen willst, bete um Bestätigung für deinen Plan. Der Herr wird dir helfen, über den Misserfolg, der dich ursprünglich entmutigt hat, hinauszuwachsen.

5. Mach dich an die Arbeit.

Hast du beispielsweise deinen Job verloren, dann investiere jeden Tag genauso viele Arbeitsstunden in die Suche nach einer neuen Stelle, wie du in deinem alten Job tätig warst. Geht es um Beziehungsprobleme, dann mach dich daran, den Schaden zu beheben. Was du auch überwinden möchtest: Arbeite darauf hin, dich zu ändern und kleine Etappenziele zu erreichen. Das gilt ganz besonders, wenn du wegen einer Sünde entmutigt bist.

6. Gehe immer nur einen Tag nach dem anderen an.

Auch deine Etappenziele sollten nicht zu hoch gesteckt sein und dich in die richtige Richtung führen.

7. Nutze dein Netzwerk.

Freunde und Familie können dich enorm unterstützen. Berichte ihnen von deiner Situation, ohne zu sehr zu jammern. Wahre Freunde hören dir zu und stehen dir bei. Manchmal kann schon ein guter Zuhörer eine Menge ausmachen.

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8. Bitte um einen Priestertumssegen.

Einen Priestertumssegen kann man so oft erhalten wie nötig – es gibt dafür keine Obergrenze. Wenn du einen brauchst, dann bitte darum.

9. Übe dich in Geduld.

Manchmal dauert es eine Weile, bis es wieder aufwärts geht.

10. Mach dir die Segnungen in deinem Leben bewusst.

Schreibe eine Liste, auf der alles steht, wofür du dankbar bist. Füge jeden Tag etwas hinzu und sei dir gewiss, dass am Ende alles gut wird – für jeden von uns.

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Ja, das Leben ist nicht einfach. Das gilt für uns alle. Aber unser Glaube wächst, wenn wir Herausforderungen konstruktiv begegnen. Wir spüren Gottes Liebe für uns dann eher, weil wir vorwärts gehen, so gut wir können, und ihn um seine Hilfe bitten.

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