Zurück zu seelischem Wohlbefinden – 14 Anregungen

Das Leben kann einen manchmal seelisch förmlich auslaugen, aber wenn wir in seelischer Hinsicht eigenständig sind, können wir für unsere seelischen Bedürfnisse Sorge tragen und mit den Hochs und Tiefs des täglichen Lebens zurechtkommen. Das heißt nicht, dass wir nie Hilfe brauchen. Seelische Eigenständigkeit bedeutet vielmehr, zu wissen, wann wir mit seelischem Druck selbst fertigwerden können und wann wir andere um Hilfe und Unterstützung bitten müssen.

Wenn wir lernen, unsere Gefühle wahrzunehmen und auf gesunde Weise mit ihnen umzugehen, sind wir besser dafür ausgerüstet und vermehrt imstande, im Reich Gottes zu dienen. Einige der folgenden Anregungen sind bei deinen Bemühungen um seelische Eigenständigkeit vielleicht hilfreich.

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1. Tu das Grundlegende

Bete, studiere in den heiligen Schriften, geh in die Kirche und diene deinen Mitmenschen. Konzentrier dich darauf, dankbar zu sein.

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2. Achte gut auf deinen Körper

Sorge dafür, dass du dich gut ernährst, genug Schlaf bekommst und Sport treibst. Unsere körperliche Gesundheit beeinflusst unser seelisches Wohlbefinden.

3. Führe Tagebuch

Seelische Eigenständigkeit bedeutet auch, sich der eigenen Gefühle bewusst zu sein. Tagebuch zu führen ist eine gute Möglichkeit, Gefühle zu verarbeiten.

4. Sprich mit Freunden oder Angehörigen ehrlich über deine Gefühle.

Mit jemandem über die eigenen Gefühle zu sprechen, ist ein gutes Ventil, das einem hilft, seelische Ausgeglichenheit zu bewahren.

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5. Bete um Hilfe statt um Lösungen.

Vielleicht kannst du Sätze wie: „Bitte, Vater im Himmel, gib mir Ausgeglichenheit“, durch Sätze ersetzen wie: „Bitte, Vater im Himmel, zeig mir, was ich lernen und tun muss, um ausgeglichen zu sein.“

6. Überlege, ob du ein ausgewogenes Leben führst.

Überprüfe, wie viel Zeit und Kraft du der Familie, dir selbst, dem Dienst am Nächsten, der Arbeit und der Erholung widmest. Wenn du für einen Bereich Zeit und Kraft aufwendest, die du eigentlich für einen anderen benötigst, kommt es zu Schlafmangel, du hast weniger Kraft und kannst dich schlechter konzentrieren. Es ist dann an der Zeit, dein Leben neu zu überdenken und wieder für Ausgewogenheit zu sorgen.

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7. Schieb nichts auf die lange Bank.

Wenn man etwas aufschiebt, kann das zu Niedergeschlagenheit führen. Brich große Aufgaben in kleinere herunter. Fang an und denk daran: „Das Einzige, was ich jetzt tun muss, ist ______“, oder: „Ich mache es nur ein paar Minuten lang, dann mache ich eine Pause, wenn mir danach ist.“

8. Stell dir vor, dass es gelingt.

Wenn du dir Sorgen machst, übst du damit in Gedanken, dass du versagst. Anstatt daran zu denken, was alles schiefgehen kann, oder sich ständig Sorgen über das „Was, wenn …“ zu machen, stell dir positive Ergebnisse vor und nimm dir fest vor, sie zu erreichen. Wenn das, was du dir erhofft hast, nicht eintritt, stell dir vor, wie du etwas aus dem Rückschlag lernst und vorangehst.

9. Konzentriere dich auf das, was du richtig machst, und vermeide es, dich mit anderen zu vergleichen.

Menschen mit übermäßig hohen Erwartungen an sich selbst neigen dazu, sich zu sehr auf ihre Schwächen und Fehlschläge zu konzentrieren. Dies führt dazu, dass sie, anstatt sich zu verbessern, in Hoffnungslosigkeit verfallen. Stell eine Liste deiner Werte, Talente, Erfahrungen und Gaben auf. Stell einen Plan auf, wie du diese Stärken in dieser Woche kreativ einsetzen kannst.

10. Lass alles los, worauf du keinen Einfluss hast.

Die Vergangenheit, die Entscheidungsfreiheit anderer, das Wetter, deine Einschränkungen oder auch der Charakter anderer Menschen liegen außerhalb deines Einflussbereichs. Konzentriere dich auf das, was du beeinflussen kannst, zum Beispiel dein Verhalten, deine Rolle in einer Beziehung, deine gegenwärtigen Entscheidungen und deine Einstellung.

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11. Nimm hin, dass einiges im Alltag langweilig ist.

Nicht alles im Leben ist von großer Bedeutung oder aufregend. Vermeide es, die Dinge zu dramatisieren, dich künstlich aufzuregen oder Konflikte zu verursachen, um gegen die Langeweile anzukämpfen. Lerne stattdessen, das Gute um dich herum zu schätzen und zu genießen, und achte auf Gelegenheiten, dich zu verbessern und zu dienen.

12. Nähre deinen Zorn nicht.

Menschen werden eher zornig, wenn sie ihre Mitmenschen als 1.) bedrohlich, 2.) ungerecht oder 3.) respektlos betrachten. Bemühe dich stattdessen, eine nachsichtigere Erklärung für ihr Verhalten zu finden. Es kann zum Beispiel sein, dass sie müde, ahnungslos oder unsicher sind oder einfach nur helfen wollen. Entscheide dich dafür, Zorn nicht noch zu nähren.

13. Widerstehe der Neigung, anderen oder dir selbst die Schuld an etwas zu geben oder sie oder dich selbst niederzumachen.

Finde stattdessen heraus, worin das Problem besteht, und bitte den anderen, dir dabei behilflich zu sein, es zu lösen, ganz gleich, wessen Schuld es ist.

14. Hör auf den Geist, nicht auf Negatives.

Wenn du herabsetzende, spöttische, wuterfüllte, sarkastische, mürrische, kritische oder beleidigende Gedanken hast, kommen diese nicht vom Herrn. Lass sie nicht zu. Sing ein Kirchenlied, sag eine Schriftstelle auf oder sprich ein Gebet, damit der Geist wieder bei dir sein kann.

Heather Johnson

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